Danke, Regula Remund und Jacques Dal Molin!

Aufgrund offener Stellen haben in den letzten 3 Jahren mehrere Pfarrer:innen als Vertretungen unser Pfarrteam unterstützt, für ein halbes Jahr oder länger. Diese Personen sind kostbar, da sie ihre Erfahrungen einbringen; und weil sie von aussen kommen und somit einen anderen Blick auf die Kirchgemeinde haben, frisch, neugierig, fragend. So machen sie uns Mitarbeitenden auf unsere blinden Flecken aufmerksam und geben uns und unseren Gemeindemitgliedern neue Impulse. Dafür wollen wir Danke sagen.

Danke, Regula Remund!

Pfarrerin Regula Remund hat die Ökumenische Kampagne in diesem Frühling mitgestaltet und Gottesdienste und Abdankungen gefeiert.

Eine Bözingerin
Es war eine besondere Erfahrung für Regula Remund, als ehemalige Bözingerin in unserer Kirchgemeinde zu arbeiten. Ihre Mutter war als Freiwillige aktiv in der Kirche und deshalb kennt Regula viele Menschen aus der Zeit, als sie noch Jugendliche war. Diese sind z.T. extra in ihre Gottesdienste gekommen und beim Apéro oder auch an einem Mittagstisch gab es Zeit für Gespräche: «Weisch no, denn…?» Diese unerwarteten Begegnungen haben Regula berührt.

Palmsonntag mit Blues
Beeindruckt war sie von der musikalischen Weite in der Stadtkirche. Da erklang ein Beatles-Stück der Orgel bei einer Abdankung oder Blues in ihrem Palmsonntagsgottesdienst. Kunst, Wort und Musik haben spielerisch und mit Tiefgang aufeinander geantwortet.

Brennpunkt der Begegnungen
Ein Highlight war für Regula Remund ihre Arbeit für die ökumenische Kampagne. Nachdem die Zuständigkeiten unter den vielen neuen Gesichtern geklärt waren, kam die Sache immer mehr in Fluss. Sie erlebte dieses Engagement für die Bewahrung der Schöpfung als einen Brennpunkt der Begegnungen und Beziehungen, zwischen Mitarbeitenden und Freiwilligen, ökumenisch und mit der Paroisse.

Wohin geht die Reise?
Als Pfarrerin von Schüpfen, einer kleinen, eher ländlich geprägten Kirchgemeinde, war Regula Remund erstaunt über die Grösse und die komplexen Strukturen in Biel. Es brauche wohl etwas Zeit, um als Mitarbeiterin hier seinen Platz zu finden, meinte sie. Dabei war die Hilfsbereitschaft sehr gross, die sie als Vertreterin erfahren durfte.

Wohin geht die Reise der Kirchgemeinde in Biel, in 10, in 20 Jahren? Wo sieht sie ihre Relevanz für die Stadt in der Zukunft? – Dies sind Fragen, die Regula Remund gegen Ende ihres Engagements bei uns stellt. Sie hofft und wünscht sich, dass das Osterlicht − hier und andernorts − weitergegeben wird.

Text: Marcel Laux

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Danke, Jacques Dal Molin!

Pfarrer Jacques Dal Molin hat über ein Jahr lang in Biel Sonntags-Gottesdienste und Abdankungen gestaltet, Menschen besucht und begleitet und in den Pflegeheimen Esplanade und Crystal Andachten gehalten.

Tränen zulassen
An einer dieser Andachten spielte der junge Musiker Nicola Caccivio Klavier. 30 Jahre zuvor hatte Jacques Dal Molin diesen 'phänomenal guten Pianisten' (O-Ton JDM) auf den Armen getragen und in Tavannes getauft. So gab es viele unerwartete Begegnungen in Biel. Seine Erfahrung als Pfarrer und Mensch hat Jacques Dal Molin geholfen, trauernden Angehörigen beizustehen: «Trauer und Tränen hauen mich nicht mehr aus den Socken», sagte er, «ich habe gelernt, dies zuzulassen und anzuerkennen als Teil des Trauerwegs.»

Intensiv erzählen
Er bedauert, dass er keine einzige Person, die er in Biel beerdigen musste, vorher gekannt habe. Das sei in Täuffelen oder Buochs ganz anders gewesen. Deshalb liess er sich von den Angehörigen jeweils intensiv erzählen, wie sie die verstorbene Person erlebt hätten, um sich ein Bild machen zu können. Ein Foto der verstorbenen Person sei bei der Vorbereitung auf die Trauerfeier immer vor ihm auf dem Pult gestanden.

Im Camper nach Marokko
«Wie sieht deine Zukunft aus?» fragte ich ihn? – «Mein Verfalldatum rückt näher», antwortete er in seinem nüchtern-humoristischen Ton. Mit seiner Frau Theres freut er sich auf Reisen mit dem Camper, zum Beispiel im Herbst nach Marokko.

Gwunder
«Der Tod macht mir keine Angst», sagt Jacques Dal Molin. «Alles, was nach dem Tod kommt, delegiere ich an Gott. Meine Aufgabe ist es, hier und jetzt ein gutes Leben zu führen. Aber es nimmt mich schon wunder, ob das stimmt, was ich immer gepredigt habe: Dass wir darauf vertrauen können, es komme schon gut.» Danke, Jacques Dal Molin!

Text: Philipp Koenig

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